Hoher Fläming

Wiesenburg liegt im höchsten Bereich des Hohen Flämings, nahe dem Hagelberg, der mit gut 200 m eine der höchsten Erhebungen der Norddeutschen Tiefebene ist. Gletscher der vorletzten Eiszeit vor 280 000 Jahren haben enorme Tonnen Ton, Sand und Geröll vor sich hergeschoben und den Höhenzug des Hohen Flämings aufgeschichtet. Zahlreiche große Findlinge blieben zurück und sind nun als Sehenswürdigkeit zu bewundern.

Eine geografische Besonderheit des Hohen Flämings sind die Rummeln, während der Eiszeit durch das abfließende Schmelzwasser entstandene schmale Täler, die nun als Trockentäler die Hügellandschaft durchziehen. Eingebettet in tiefe Wälder und weite Heideflächen liegen verstreut die kleinen Dörfer mit ihren Wehrkirchen aus Feldstein. Lange Zeit waren große Teile des Flämings unbewohnt, weil es kaum Bäche und Seen gab. Der Brandenburger Markgraf Albrecht der Bär holte im 12. Jahrhundert flämische Bauern, die das Land urbar machten. An sie erinnert der Name 'Fläming'.

Durch diese reizvolle hügelige Landschaft, die 1997 zum Naturpark Hoher Fläming erklärt wurde, führt ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz mit den internationalen Fernwander- und Radwegen R1 und E11. Interessante Wanderziele sind besonders auffällige Findlinge, z.B. der Riesenstein bei Grubo und der Schollenstein bei Neuendorf. Rummeln prägen die Landschaft bei Grubo (die Brautrummel), Spring, Schlamau und Garrey.